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Laie misst erhöhte Strahlung
Zeitungsartikel
20.05.2016 um 12:26 Uhr

Laie misst erhöhte Strahlung

In Augsburg hat ein Bewohner in seinem Haus erhöhte Radioaktivität gemessen. Die Feuerwehr rückte daher zu einem Spezialeinsatz aus - bei dem es einen traurigen Zwischenfall gab


Quelle: Augsburger Allgemeine / Silvio Wyszengrad


Die Meldung klang beunruhigend: Gegen 15 Uhr wurde am Donnerstag die Feuerwehr verständigt, weil ein Bewohner eines Hauses in der Eichlerstraße erhöhte Radioaktivität gemessen hatte. Die Feuerwehr reagierte darauf mit einem Großaufgebot. Die Straße wurde abgesperrt, mehrere Feuerwehrleute mit weißen Strahlenschutzanzügen gingen in die Wohnung. „Bei möglicher radioaktiver Strahlung sind wir natürlich äußerst vorsichtig“, sagt Feuerwehrsprecher Friedhelm Bechtel.

Der Fall war zunächst rätselhaft. Auch die Kriminalpolizei kam deshalb zu dem Mehrfamilienhaus in Oberhausen. Allerdings konnten die Feuerwehrleute relativ schnell wieder Entwarnung geben. Die Strahlenmessgräte der Feuerwehr schlugen zwar in einem Bereich der Wohnung minimal aus. Allerdings lagen die Werte, wie die Feuerwehr mitteilt, nur „extrem geringfügig“ über der natürlich vorhandenen Umgebungsstrahlung. Eine Gesundheitsgefahr bestand nicht, sagt Einsatzleiter Andreas Graber von der Berufsfeuerwehr. „Es gibt Orte in Deutschland, etwa im Bayerischen Wald, da ist die natürliche Strahlung höher als das, was wir hier gemessen haben.“

Warum ist die Strahlung leicht erhöht?

Eine Erklärung für die leicht erhöhte Strahlung ist, dass in dem Altbau Materialien verarbeitet worden sein könnten, die geringe Mengen Strahlung abgeben. Immer wieder kommt es vor, dass etwa Schlacke, die unter anderem bei der Kohleverbrennung und anderen industriellen Prozessen entsteht, in die Gebäude eingearbeitet ist. Sie wurde bis in die 1960er Jahre genutzt, um Böden auszufüllen. Die Schlacke war auch deshalb beliebt, weil sich in ihr – im Unterschied zu anderem Füllmaterial – kein Ungeziefer ausbreitet.


Allerdings weist sie je nach Herkunft des Ursprungsmaterials teils eine leicht erhöhte Strahlung auf. Auch bei früher verwendeten farbigen Fließen ist das laut Feuerwehr der Fall. Meist ist das unbedenklich – aber nicht immer.


Quelle: Feuerwehr Haunstetten


Quelle Augsburger Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/aug sburg/Laie-misst-erhoehte-Strahlung-Feue rwehr-rueckt-aus-und-ueberfaehrt-Hund-id 37828217.html


08.05.2016 - Florianstag
Verein
06.05.2016 um 07:15 Uhr

08.05.2016 - Florianstag



Bericht:

Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten letzten Sonntag ihren traditionellen Florianstag. Ein Zug mit aktiven und passiven Mitgliedern marschierte angeführt von den Klängen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Haunstetten am Morgen vom Feuerwehrgerätehaus zur Evangelischen Christuskirche, um einer Messe, die zu ehren der verstorbenen Kameraden abgehalten wurde, beizuwohnen. Herr Pfarrer Dempewolf zelebrierte die Messe, die vom Posaunenchor musikalisch gestaltet wurde.

Bei den anschließenden Ansprachen konnten zahlreiche Ehrengäste, darunter auch Stadtrat Josef Hummel, Stadtrat Andreas Jäckle und von der Berufsfeuerwehr Augsburg Dr. Andreas Graber sowie verdiente Ehrenmitglieder vom 1. Vorstand Werner Friedrich begrüßt werden. Sein besonderer Dank galt den Organisatoren des Festes, die schon in den frühen Morgenstunden mit den Vorbereitungen begonnen hatten. Werner Friedrich sieht die Aufgabe des Floriansfestes nicht nur um den Verstorbenen zu Gedenken oder den Namenstag des Hl. Florians zu feiern, sondern es soll auch ein Tag sein an dem Feuerwehrfrauen und –männer mit ihren Gefährten und Gefährtinnen zusammenfinden um ein paar gemeinsame Stunden zu verbringen.
Kommandant Michael Götz berichtet von den Einsätzen der ersten vier Monate. Dieses Jahre wurde die Haunstetter Feuerwehr bereits zu 26 Einsätzen alarmiert. Damit aber auch in Zukunft die benötigte Einsatzstärke abgesichert werden kann, benötigt Haunstetten junge Mitbürger die sich ehrenamtlich in der Feuerwehr betätigen.
Mit gezielten Werbeaktionen am Standort, aber auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit, möchte Michael Götz die Chance nutzen für die Jugendfeuerwehr die Werbetrommel zu schlagen. Er lobt die hervorragende Jugendarbeit der eigenen Ausbilder, die jungen Menschen neben der Feuerwehrausbildung auch für die weitere persönliche Entwicklung wertvolle Unterstützung geben können. Ein weiteres Anliegen von Michael Götz ist ein neues, modernes Feuerwehrgerätehaus für den Stadtteil Haunstetten. Das Kommando wünscht sich in dieser Frage, eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen der Stadtregierung. Der 1. Kommandant nutzte den feierlichen Rahmen, um den Kameraden Ulrich Sponagl zum Oberlöschmeister zu befördern.

Anschließend wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Floriansstüble das Floriansfest gebührend gefeiert.



Für Aktive und Passive Mitglieder mit deren Angehörigen
Abmarsch 09.15 Uhr am Gerätehaus in Uniform
10.00 Uhr Floriansmesse in der Christuskirche Haunstetten
ca. 12 Uhr Ansprachen und Mittagessen am Gerätehaus
ca. 14 Uhr Kaffee und Kuchen im Floriansstüble



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